Testen Sie Ihre persönlichen „Gewichtsfallen“:

Wrigley science
Wrigley
Haben Sie Ihr Gewicht im Griff?
Die Pfunde unter Kontrolle und die Figur in Form halten – das ist für viele ein unerreichter Wunschtraum. Denn: Eine Diät wirkt nur so lange, wie man sie einhält. Und: Verführerische Kalorien lauern überall. Zudem erschweren bestimmte Lebensgewohnheiten die Gewichtskontrolle. Häufige Folge: ein zähes Ringen um Pfunde und Kalorien. Wenn Sie aber dauerhaft Ihr Gewicht halten wollen, müssen Sie Ihre individuellen Schwachstellen erkennen und Ihre Einstellung zu Ernährung und Bewegung ändern. Dieser vierteilige Test verrät Ihnen, auf welche „Fallen“ Sie besonders achten müssen – und wie Sie einer Gewichtszunahme vorbeugen und überflüssige Pfunde verlieren können. 

Teil A: Sind Sie ein Bewegungsmuffel?

1.  Welche Aussage trifft auf Sie vor allem zu?
     A Auch kurze Strecken fahre ich lieber.                              5    
     B Jeder Gang macht schlank.                                             1   
     C Mal gehen, mal fahren – das ist eine gesunde Mischung.    3
     
2.  Treiben Sie eigentlich Sport?
    A Regelmäßig – und das tut mir auch gut.     0
    B Nein – wenig Lust, keine Zeit!                   5   
    C Hin und wieder schon.                              3

3.  Welches Sprichwort beschreibt Ihre Lebensart eher?     
    A Eile mit Weile.                    3
    B Wer rastet, der rostet.        0
    C Abwarten und Tee trinken.  5

4.  Sie haben bei einer Feier Ihr Kalorienkonto stark
belastet. Wie schaffen Sie am nächsten Tag einen
Ausgleich?
    A Ganz klar: Ich mache verstärkt Sport.                      0
    B Ich mache nach den Mahlzeiten einen Spaziergang.   3            
    C Ich lege einen Obsttag ein.                                      5

5.    Urlaub an der See: Was gefällt Ihnen hier besser?
    A In der Sonne liegen und faulenzen.     5
    B Schwimmen, spazieren gehen.            3
    C Wassersport, Ballspiele am Strand.     0

6.    Was halten Sie von Walken, Joggen & Co.?
    A Ausdauersport ist total gesund.                                 0
    B Das ist für die Gelenke ziemlich schädlich.                 5
    C Ganz sinnvoll – man sollte es aber nicht übertreiben.  3

Auswertung Teil A

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Sie sind ein aktiver, sportlicher Typ. Walken, joggen, schwimmen, Tennis spielen – Sie sind dabei. Und anstatt Aufzug zu fahren, bevorzugen Sie das Treppenhaus – möglichst zwei Stufen gleichzeitig. Dabei geht es Ihnen nicht darum, Kalorien zu sparen. Sie haben einfach nur Spaß an der Bewegung. Beste Voraussetzung für eine schlanke Linie!

11 bis 20 Punkte: Ihr Bewegungsdrang hält sich in Grenzen. Sicher: Ein Spaziergang nach Feierabend oder nach einem Restaurant-Besuch, ein wöchent-liches Sportprogramm, vielleicht ein Abo im Fitness-Center – das hält Sie etwas auf Trab. Aber: Solche Alibi-Bewegungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie etwas aktiver werden sollten.

Ab 21 Punkte: Sie sind ein Bewegungsmuffel.
Laufen? Für Sie ist fahren viel schöner, weil bequemer. Und Sport? Diese Frage kontern Sie scherzhaft mit dem geflügelten Wort „… ist Mord.“ Tatsächlich scheinen Sie davon überzeugt zu sein, dass sportliche Aktivitäten der Gesundheit eher schaden als nützen. Aber das ist nur ein Vorwand. Natürlich wissen Sie, dass Bewegung Kalorien verbraucht und daher neben einer ausgewogenen Ernährung das wirksamste Rezept gegen Übergewicht ist. Nur: Körperliche Bemühungen empfinden Sie als lästig und anstrengend – erst recht, wenn Sie vielleicht schon etwas „mollig“ sind. Warum sollen Sie sich quälen, wenn Sie sich zu Hause auf dem Sofa, vor dem Fernseher oder beim Chatten rundum gut fühlen? Sicher: Leicht erhöhtes Wohlfühlgewicht ist gesünder als ein Schlankheitswahn. Trotzdem: Etwas mehr Bewegung an der frischen Luft würde Ihre körperlich-seelische
„Power“ deutlich steigern.
 

7 goldene Tipps für Kalorienverbrauch durch Bewegung: 
 Steigen Sie Treppen, anstatt Aufzug zu fahren.
 Machen Sie – möglichst nach den Mahlzeiten – einen kurzen Spaziergang.
 Fahren Sie Rad, kaufen Sie sich einen Heimtrainer.
 Kaugummi kauen erhöht die Stoffwechselrate ist daher echtes „Mundjoggen“.
 Nordic Walking mit Freundinnen macht Spaß und schont die Gelenke.
 Gehen Sie schwimmen. Das verbraucht Kalorien, stärkt die Muskulatur,
  formt Ihre Figur – ein gesundes, sanftes „Body-Shaping“.
 Schaffen Sie sich einen Hund an. Der Vierbeiner hält Sie auf Trab.

Teil B: Sind Sie eine „Naschkatze“?

1.  Lassen Sie sich von anderen leicht zum Essen verführen,
     auch wenn Sie keinen Hunger haben?   
    A Nein – da  bin ich ganz standhaft.                 0
    B Ja – das ist eine echte Schwäche von mir.     5   
    C Gelegentlich schon – leider!                         3

2.  Süßigkeiten, Chips – wie halten Sie’s damit?
     A Stehen bei mir zu Hause immer griffbereit.             5    
     B Bewahre ich im Schrank auf – für meine Gäste.      1   
     C Esse ich mal mehr, mal weniger.                           3
     
3.  Ein Gedankenspiel: Sie dürfen eine Woche lang
    kostenlos „sündigen“, ohne ein Gramm zuzunehmen.
    Was würde Ihnen besondern Spaß machen?
    A In einer Eiscreme-Fabrik neue Sorten testen.                   3
    B In einem Spitzenrestaurant die Menüs genießen.              1
    C Im Supermarkt Süßigkeiten und Chips durchprobieren.    5
       
 
4.    Bei einer Geburtstagsfeier haben Sie sich satt gegessen.
    Anschließend stehen beim Kaffee Schokoladenkekse auf
    dem Tisch. Greifen Sie öfter zu?
    A Na klar – Süßes nach dem Essen passt immer.     5
    B Ich nehmen vielleicht ein, zwei Kekse.                 3
    C Nein – das reizt mich nicht.                                 0

5.    Haben Sie in Ihrer Handtasche, im Auto oder auf der
    Arbeitsstelle immer Süßigkeiten oder Knabbereien parat?

    A Nein – ich esse nur zu den Mahlzeiten.                0
    B Manchmal – kleine Snacks für zwischendurch.     3
    C Ja – irgendwie fehlt mir sonst etwas.                  5

6.    Beim Stadtbummel bekommen Sie Hunger – und sehen
    die Leckereien in den Vitrinen einer Konditorei.

    A Das lässt mich kalt – ich brauche etwas Herzhaftes.            0
    B Da kann ich nicht widerstehen.                                          5
     C Ich schwanke – zwischen Torte und belegtem Brötchen.     2

Auswertung Teil B

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Ihre Lust auf Knabbereien – Süßes oder Salziges – hält sich in engen Grenzen. Denn: Sie ernähren sich weitgehend ausgewogen. Deshalb sind Sie nach Ihren Mahlzeiten rundum satt – körperlich und seelisch. Warum sollten Sie Ihr Kalorien-Konto also noch belasten? Ihre Nasch-Lust ist daher sehr gering. Keine Gefahr fürs Kalorienkonto.

11 bis 20 Punkte: Sie lassen sich vom Anblick und von der „Griffweite“ leckerer Knabbereien leicht verführen. Haben Sie erst einmal Geschmack daran gefunden, können Sie kaum noch widerstehen. Deshalb ist Ihre Naschgefahr erhöht. Tipp: Im Supermarkt die „gefährlichen“ Produkte ignorieren. Und: Zu Hause alles wegräumen, was Ihre Geschmacksnerven reizen könnte!

Ab 21 Punkte: Sie sind eine echte „Naschkatze“.
Sie haben einen „süßen Zahn“. Ob Schoko-Crossies oder Konfekt, knusprige Kekse oder bunte Mischungen – Sie können einfach nicht widerstehen, wenn sich Süßes oder Knuspriges in Ihrer Reichweite befindet. Dabei sind Ihre Geschmacksrichtungen sehr variabel: Auch würzig-knackige Kartoffelchips oder gesalzene Nüsse wecken Ihren Appetit, sobald Sie die knisternde Tüte aufgerissen haben. Das „Gemeine“ an Ihren Gelüsten: Sind Sie erst mal auf den Geschmack gekommen, greifen Sie ganz automatisch immer wieder zu – ab und zu sogar bis der Vorrat zur Neige geht. Die Folge: Ihr täglicher Energiebedarf wird mit diesen scheinbar kleinen, aber kalorienreichen „Zwischenmahlzeiten“ manchmal weit überschritten. Sind Sie auch noch ein Bewegungsmuffel, können Sie die Folgen Ihrer „Verführbarkeit“ auf der Waage ablesen: Zeigt diese Ihnen vielleicht in paar Pfunde zu viel?

7 goldene Tipps zur Kontrolle Ihrer Nasch-Lust:
 Lassen Sie Süßigkeiten und andere Leckereien nicht offen herumliegen.
 Ersetzen Sie bei der Arbeit einen Süß-Vorrat durch Obst. Das ist gesund und kalorienarm.
 Nehmen Sie Kaugummi in Ihr „Nasch-Programm“ auf! Nach dem Kauen von Kaugummi lässt die Knabberlust meist deutlich nach.
 Dosieren Sie Ihren Knabber-Konsum: Legen Sie eine begrenzte Menge Süßigkeiten in eine Schale – und genießen Sie jeden Bissen ganz bewusst. So beugen Sie Süßattacken vor. 
 Probieren Sie Kaugummi in verschiedenen Geschmacksrichtungen. So können Sie Ihrer Nasch-Lust kalorienarm und „ohne Reue“ nachgehen. 
 Knackige Rohkost (Möhren, Chicorée, Paprika, Champignons) mit würzigem Dip sind eine leckere, kalorienarme Knabber-Variante.
 Kaufen Sie gezielt wenige, aber verschiedene Süßigkeiten ein. Denn: Abwechslung erfreut Ihre Geschmacksnerven. Kaugummi als Ihr Helfer beim Gewichtsmanagement sollte dabei nicht fehlen.


Teil C: Droht Ihnen das „Versorger-Dilemma“?

1.  Welche Einstellung ist für Sie typisch?

     A Ich koche für meine Familie gern – fast täglich.                 5    
     B Fertiggerichte, Fastfood – so entlaste ich mich häufig.        1   
     C Ich erwarte, dass meine „Lieben“ in der Küche mithelfen.  3
     
2.  Zubereiten, kochen, backen – wie verhalten Sie sich dabei?
    A Ich teste die Würze – nasche aber nicht.                             0
    B Ich probiere öfter wie’s schmeckt – weil’s mir schmeckt.      5   
    C Steigt mir leckerer Duft in die Nase, nasche ich manchmal.  3

 
 
    A Aufessen – wenn es nicht zu viel ist.                         5
    B Für die nächste Mahlzeit aufbewahren, einfrieren.      2
    C Entsorgen, weil’s aufgewärmt nicht schmeckt.           0

4.    Sie richten eine Feier aus. Wie verwöhnen Sie Ihre Gäste?
    A Ich lasse ein kaltes Buffet kommen und koche noch etwas.     3
    B Ich lasse verwöhnen – in einer Gaststätte.                             0
    C Ich koche und backe, „zaubere“ die tollsten Gerichte.             5

5.    Sie haben schon gegessen – Ihr Partner (bzw. die
    Kinder) kommen nach Hause. Was ist für Sie typisch?
    A Ich leiste ihm (bzw. ihnen) Gesellschaft.                        0
    B Ich setze mich dazu, nehme vielleicht ein „Häppchen“.    3
    C Ich nehme mir einen Teller – und esse noch einmal mit.  5

6.    Sie richten einen Kindergeburtstag aus. Was ist Ihnen
    dabei besonders wichtig?

    A Alle Kinder sollen rundum satt werden.                              5
    B Fantasievolle Spiele, natürlich auch ein paar Leckereien.     2
     C Essen ist zweitrangig – die Kinder sollen sich austoben.      0

Auswertung Teil C

Ihre Punktzahl: …..

Bis 10 Punkte: Wenn Sie die Mahlzeiten für Ihre Familie zubereiten, haben Sie vor
allem die Gaumenfreuden Ihrer Lieben im Sinn. Sie sind die „Managerin“ der Küche, keine „Vorkosterin“. So fällt es Ihnen leicht, den duftenden Verführungen auf den Kochplatten zu widerstehen. Bewundernswerte Disziplin – Glückwunsch!

11 bis 20 Punkte: Kochen, braten, backen – da werden alle Sinne angeregt. Insbesondere Auge und Nase. Verständlich, dass Sie dann nicht immer widerstehen können: Hier mal kosten – da ein bisschen naschen. Warum nicht? Schließlich haben Sie    bei der Küchenarbeit Ihre kleinen Kalorien-Sünden voll im Griff.

 
Ab 21 Punkte: Ihnen droht das „Versorger-Dilemma“.
Das leibliche Wohl Ihrer Lieben liegt Ihnen sehr am Herzen. Falls Sie nicht nur Ihren Schatz, sondern auch Kinder versorgen müssen, sind Sie vollends in Ihrem Element. Die Küche ist Ihr Reich – der Kochlöffel Ihr Zepter. Da wird engagiert gebraten, gekocht und gebacken. Natürlich müssen Sie abschmecken, ob die Würze stimmt. Doch genau hier liegt Ihr Dilemma: Wenn Ihnen der Duft der Köstlichkeiten in die Nase steigt, könnten Sie schwach werden. Hier noch ein Stückchen Fleisch, dort ein weiteres Löffelchen Soße – und schon wird Ihr Kalorienkonto beiläufig belastet. Nach den Mahlzeiten sitzen Sie erneut in der Klemme: Wohin mit den Resten? Wegwerfen ist zu schade, Aufbewahren lohnt nicht. Also: Sie essen, was übrig bleibt – obwohl Sie eigentlich schon satt sind. Da in Ihrer Küche also eine heimliche Kalorienfalle lauert, besteht die Gefahr, dass Sie allmählich „rundlicher“ werden könnten.      

7 goldene Tipps gegen die „Versorgungsfalle“ 
 Kalkulieren Sie genauer, wie viel Ihre Familie erfahrungsgemäß isst.
 Achten Sie beim Abschmecken auf die Mengen, die Sie zu sich nehmen. Und:   Prüfen Sie, ob Sie wirklich nur probieren – oder naschen.
 Kauen Sie beim Kochen Kaugummi! So ist Ihr Mund „besetzt“ – überflüssige  Kalorien bleiben draußen. Beim finalen Abschmecken können Sie ihn herausnehmen.
 Kleinere Portionen auf dem Teller werden meist aufgegessen. Nachschlag ist sinnvoller als „Resteverwertung“.
 Viele Reste lassen sich für die nächste Mahlzeit aufbewahren oder einfrieren.    Was dann noch übrig bleibt, besser entsorgen als aufessen.
 Wissenschaftlich erwiesen: Kaugummi vor den Mahlzeiten zügelt den Appetit.    Ihr Verlangen nach „Probierhäppchen“ wird gebremst – und Sie essen weniger.
 Kaugummi nach den Mahlzeiten kann auch für Kinder sinnvoll sein: Die zahngesunde und konzentrationsfördernde Wirkung des Kaugummikauens helfen beim Start in den Nachmittag, z. B. bei den Hausaufgaben.


Teil D: Sind Sie ein Stress- und Frust-Esser?

1.  Können Sie den Ausdruck „satt und froh“ nachvollziehen?
    A Ja – essen beruhigt meine Nerven.                                      5
    B Nein – ein voller Magen hebt meine Stimmung nicht.             1
    C Manchmal – wenn mir etwas besonders geschmeckt hat.       3
     
 
2.  Ertappen Sie sich spät abends oder nachts dabei,
     dass Sie den Kühlschrank „plündern“?
    A Nein – das könnte mir nie passieren.      0
    B Ja – das mache ich sogar öfter.              5   
    C Nur, wenn ich großen Stress hatte.         3

3.  Sie haben sich so richtig geärgert. Wie reagiert
     Ihr Magen?
     A Er fühlt sich leer an – ich bekomme Hunger.           5        
     B Er drückt – Ärger verschlägt mir den Appetit.          0   
     C Mal bekomme ich Hunger, mal bin ich appetitlos .    3

4.    Wie fühlen Sie sich, wenn Sie beim Essen so richtig
    „zugeschlagen“ haben?

    A Ich ärgere mich etwas über meinen „Kontrollverlust“.      3
    B Ich habe ein total schlechtes Gewissen.                          5
    C Vielleicht übersättigt – aber nicht unwohl.                       0

5.    Angenommen, Sie haben ein, zwei Kilo zugenommen
     – woran liegt’s vor allem?

    A Ganz einfach: zu viele Kalorien – zu wenig Bewegung.     0
    B Ich konnte mich beim Essen nicht beherrschen.               3
    C Ich habe mehr gegessen, weil ich nervös war.                 5

6.    Legen Sie während einer Mahlzeit gern eine Pause ein?
    A Ja – und dabei beobachte ich, ob ich schon satt bin.    0
    B Nein – ich esse lieber zügig.                                      5
    C Nur zwischen den einzelnen Gängen.                        3

 
Auswertung Teil D

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Auch wenn Ihr Leben mal in Turbulenzen gerät, gehen Sie nicht gleich zum Kühlschrank, um Ihre Seele zu besänftigen. Sie kennen gesündere Strategien, um innere Spannungen abzubauen. Deshalb ist Ihr Essverhalten von Stress und Frust weitgehend unabhängig.

11 bis 20 Punkte: Frust und Stress gehen nicht spurlos an Ihnen vorüber. Sie brauchen dann ein Ventil, um sich abzureagieren. Vielleicht erhöht sich Ihr Bewegungsdrang – das wäre durchaus gesund. Manchmal verstärkt sich auch Ihr Appetit. Eine solche „Frustmahlzeit“ sollten Sie sich aber ohne Reue gönnen. 

Ab 21 Punkte: Sie sind ein Stress- und Frust-Esser.
Ihr Seelenleben ist ziemlich unstet: Mal sind Sie umgänglich und ausgeglichen, mal gestresst und „gefrustet“. Das liegt nicht zuletzt an den alltäglichen Anforderungen, die Sie in Job und Familie bewältigen müssen. Aber manchmal fehlt Ihnen auch die nötige Ruhe, um Probleme gelassen zu nehmen. Ein bewegtes Innenleben kostet natürlich viel Kraft. So ist es verständlich, dass Sie Ihren Stress und Frust nicht nur seelisch, sondern auch körperlich wahrnehmen – vor allem im Magen. Allerdings: Sie verspüren kein Kneifen oder Drücken, sondern einfach nur Hunger. Damit hat Ihr Unterbewusstsein einen Weg gefunden, wie Sie Ihre inneren Spannungen vorübergehend lindern können: durch einen – mitunter wahllosen – großzügigen Griff in den Kühlschrank. Sind Sie dann satt, ist zunächst auch Ihre Seele froh. Doch oft folgen bald Gewissensbisse, weil Sie wieder einmal Ihr Kalorienkonto überzogen haben.

7 goldene Tipps gegen Stress und Frust
 Lernen Sie, positiv zu denken. Pessimismus führt zwangsläufig zu Frust.
 Kaugummikauen kann Ihnen helfen, innere Spannungen abzubauen.
 Schlucken Sie Ihren Ärger nicht hinunter – äußern Sie, was Ihnen nicht passt.
 Sprechen Sie mit einem guten Freund oder einer guten Freundin über Ihren Stress - das kann entlasten.
 Sagen Sie nicht „ja“, wenn Sie „nein“ meinen. Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein. 
 Verwandeln Sie Ihre innere Unruhe in gezielte Bewegungen: Sport, Aerobic,    vielleicht auch Judo. So verbrauchen Sie viele Kalorien.
 Legen Sie grundsätzlich ein Päckchen Kaugummi neben den Kühlschrank. So können Sie Ihren Stress- und Frust-Hunger kalorienfreundlich überbrücken.

 
Ihr Testprofil
30     
25    hoch
20   
15    mittel
10   
  0    niedrig
                       A: Bewegungsmuffel     B: „Naschkatze“     C: „Versorgerin“     D: Stress-Frust-Esser


Tragen Sie hier Ihre vier Testergebnisse ein. So erkennen Sie auf einen Blick Ihre
„Gewichtsfallen“.



Dieser Test wurde unter fachlicher Beratung von Dr. Arnd Stein, Psychologe und Autor, erstellt

Testen Sie Ihre persönlichen „Gewichtsfallen“:

Wrigley science
Wrigley
Haben Sie Ihr Gewicht im Griff?
Die Pfunde unter Kontrolle und die Figur in Form halten – das ist für viele ein unerreichter Wunschtraum. Denn: Eine Diät wirkt nur so lange, wie man sie einhält. Und: Verführerische Kalorien lauern überall. Zudem erschweren bestimmte Lebensgewohnheiten die Gewichtskontrolle. Häufige Folge: ein zähes Ringen um Pfunde und Kalorien. Wenn Sie aber dauerhaft Ihr Gewicht halten wollen, müssen Sie Ihre individuellen Schwachstellen erkennen und Ihre Einstellung zu Ernährung und Bewegung ändern. Dieser vierteilige Test verrät Ihnen, auf welche „Fallen“ Sie besonders achten müssen – und wie Sie einer Gewichtszunahme vorbeugen und überflüssige Pfunde verlieren können. 

Teil A: Sind Sie ein Bewegungsmuffel?

1.  Welche Aussage trifft auf Sie vor allem zu?
     A Auch kurze Strecken fahre ich lieber.                              5    
     B Jeder Gang macht schlank.                                             1   
     C Mal gehen, mal fahren – das ist eine gesunde Mischung.    3
     
2.  Treiben Sie eigentlich Sport?
    A Regelmäßig – und das tut mir auch gut.     0
    B Nein – wenig Lust, keine Zeit!                   5   
    C Hin und wieder schon.                              3

3.  Welches Sprichwort beschreibt Ihre Lebensart eher?     
    A Eile mit Weile.                    3
    B Wer rastet, der rostet.        0
    C Abwarten und Tee trinken.  5

4.  Sie haben bei einer Feier Ihr Kalorienkonto stark
belastet. Wie schaffen Sie am nächsten Tag einen
Ausgleich?
    A Ganz klar: Ich mache verstärkt Sport.                      0
    B Ich mache nach den Mahlzeiten einen Spaziergang.   3            
    C Ich lege einen Obsttag ein.                                      5

5.    Urlaub an der See: Was gefällt Ihnen hier besser?
    A In der Sonne liegen und faulenzen.     5
    B Schwimmen, spazieren gehen.            3
    C Wassersport, Ballspiele am Strand.     0

6.    Was halten Sie von Walken, Joggen & Co.?
    A Ausdauersport ist total gesund.                                 0
    B Das ist für die Gelenke ziemlich schädlich.                 5
    C Ganz sinnvoll – man sollte es aber nicht übertreiben.  3

Auswertung Teil A

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Sie sind ein aktiver, sportlicher Typ. Walken, joggen, schwimmen, Tennis spielen – Sie sind dabei. Und anstatt Aufzug zu fahren, bevorzugen Sie das Treppenhaus – möglichst zwei Stufen gleichzeitig. Dabei geht es Ihnen nicht darum, Kalorien zu sparen. Sie haben einfach nur Spaß an der Bewegung. Beste Voraussetzung für eine schlanke Linie!

11 bis 20 Punkte: Ihr Bewegungsdrang hält sich in Grenzen. Sicher: Ein Spaziergang nach Feierabend oder nach einem Restaurant-Besuch, ein wöchent-liches Sportprogramm, vielleicht ein Abo im Fitness-Center – das hält Sie etwas auf Trab. Aber: Solche Alibi-Bewegungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie etwas aktiver werden sollten.

Ab 21 Punkte: Sie sind ein Bewegungsmuffel.
Laufen? Für Sie ist fahren viel schöner, weil bequemer. Und Sport? Diese Frage kontern Sie scherzhaft mit dem geflügelten Wort „… ist Mord.“ Tatsächlich scheinen Sie davon überzeugt zu sein, dass sportliche Aktivitäten der Gesundheit eher schaden als nützen. Aber das ist nur ein Vorwand. Natürlich wissen Sie, dass Bewegung Kalorien verbraucht und daher neben einer ausgewogenen Ernährung das wirksamste Rezept gegen Übergewicht ist. Nur: Körperliche Bemühungen empfinden Sie als lästig und anstrengend – erst recht, wenn Sie vielleicht schon etwas „mollig“ sind. Warum sollen Sie sich quälen, wenn Sie sich zu Hause auf dem Sofa, vor dem Fernseher oder beim Chatten rundum gut fühlen? Sicher: Leicht erhöhtes Wohlfühlgewicht ist gesünder als ein Schlankheitswahn. Trotzdem: Etwas mehr Bewegung an der frischen Luft würde Ihre körperlich-seelische
„Power“ deutlich steigern.
 

7 goldene Tipps für Kalorienverbrauch durch Bewegung: 
 Steigen Sie Treppen, anstatt Aufzug zu fahren.
 Machen Sie – möglichst nach den Mahlzeiten – einen kurzen Spaziergang.
 Fahren Sie Rad, kaufen Sie sich einen Heimtrainer.
 Kaugummi kauen erhöht die Stoffwechselrate ist daher echtes „Mundjoggen“.
 Nordic Walking mit Freundinnen macht Spaß und schont die Gelenke.
 Gehen Sie schwimmen. Das verbraucht Kalorien, stärkt die Muskulatur,
  formt Ihre Figur – ein gesundes, sanftes „Body-Shaping“.
 Schaffen Sie sich einen Hund an. Der Vierbeiner hält Sie auf Trab.

Teil B: Sind Sie eine „Naschkatze“?

1.  Lassen Sie sich von anderen leicht zum Essen verführen,
     auch wenn Sie keinen Hunger haben?   
    A Nein – da  bin ich ganz standhaft.                 0
    B Ja – das ist eine echte Schwäche von mir.     5   
    C Gelegentlich schon – leider!                         3

2.  Süßigkeiten, Chips – wie halten Sie’s damit?
     A Stehen bei mir zu Hause immer griffbereit.             5    
     B Bewahre ich im Schrank auf – für meine Gäste.      1   
     C Esse ich mal mehr, mal weniger.                           3
     
3.  Ein Gedankenspiel: Sie dürfen eine Woche lang
    kostenlos „sündigen“, ohne ein Gramm zuzunehmen.
    Was würde Ihnen besondern Spaß machen?
    A In einer Eiscreme-Fabrik neue Sorten testen.                   3
    B In einem Spitzenrestaurant die Menüs genießen.              1
    C Im Supermarkt Süßigkeiten und Chips durchprobieren.    5
       
 
4.    Bei einer Geburtstagsfeier haben Sie sich satt gegessen.
    Anschließend stehen beim Kaffee Schokoladenkekse auf
    dem Tisch. Greifen Sie öfter zu?
    A Na klar – Süßes nach dem Essen passt immer.     5
    B Ich nehmen vielleicht ein, zwei Kekse.                 3
    C Nein – das reizt mich nicht.                                 0

5.    Haben Sie in Ihrer Handtasche, im Auto oder auf der
    Arbeitsstelle immer Süßigkeiten oder Knabbereien parat?

    A Nein – ich esse nur zu den Mahlzeiten.                0
    B Manchmal – kleine Snacks für zwischendurch.     3
    C Ja – irgendwie fehlt mir sonst etwas.                  5

6.    Beim Stadtbummel bekommen Sie Hunger – und sehen
    die Leckereien in den Vitrinen einer Konditorei.

    A Das lässt mich kalt – ich brauche etwas Herzhaftes.            0
    B Da kann ich nicht widerstehen.                                          5
     C Ich schwanke – zwischen Torte und belegtem Brötchen.     2

Auswertung Teil B

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Ihre Lust auf Knabbereien – Süßes oder Salziges – hält sich in engen Grenzen. Denn: Sie ernähren sich weitgehend ausgewogen. Deshalb sind Sie nach Ihren Mahlzeiten rundum satt – körperlich und seelisch. Warum sollten Sie Ihr Kalorien-Konto also noch belasten? Ihre Nasch-Lust ist daher sehr gering. Keine Gefahr fürs Kalorienkonto.

11 bis 20 Punkte: Sie lassen sich vom Anblick und von der „Griffweite“ leckerer Knabbereien leicht verführen. Haben Sie erst einmal Geschmack daran gefunden, können Sie kaum noch widerstehen. Deshalb ist Ihre Naschgefahr erhöht. Tipp: Im Supermarkt die „gefährlichen“ Produkte ignorieren. Und: Zu Hause alles wegräumen, was Ihre Geschmacksnerven reizen könnte!

Ab 21 Punkte: Sie sind eine echte „Naschkatze“.
Sie haben einen „süßen Zahn“. Ob Schoko-Crossies oder Konfekt, knusprige Kekse oder bunte Mischungen – Sie können einfach nicht widerstehen, wenn sich Süßes oder Knuspriges in Ihrer Reichweite befindet. Dabei sind Ihre Geschmacksrichtungen sehr variabel: Auch würzig-knackige Kartoffelchips oder gesalzene Nüsse wecken Ihren Appetit, sobald Sie die knisternde Tüte aufgerissen haben. Das „Gemeine“ an Ihren Gelüsten: Sind Sie erst mal auf den Geschmack gekommen, greifen Sie ganz automatisch immer wieder zu – ab und zu sogar bis der Vorrat zur Neige geht. Die Folge: Ihr täglicher Energiebedarf wird mit diesen scheinbar kleinen, aber kalorienreichen „Zwischenmahlzeiten“ manchmal weit überschritten. Sind Sie auch noch ein Bewegungsmuffel, können Sie die Folgen Ihrer „Verführbarkeit“ auf der Waage ablesen: Zeigt diese Ihnen vielleicht in paar Pfunde zu viel?

7 goldene Tipps zur Kontrolle Ihrer Nasch-Lust:
 Lassen Sie Süßigkeiten und andere Leckereien nicht offen herumliegen.
 Ersetzen Sie bei der Arbeit einen Süß-Vorrat durch Obst. Das ist gesund und kalorienarm.
 Nehmen Sie Kaugummi in Ihr „Nasch-Programm“ auf! Nach dem Kauen von Kaugummi lässt die Knabberlust meist deutlich nach.
 Dosieren Sie Ihren Knabber-Konsum: Legen Sie eine begrenzte Menge Süßigkeiten in eine Schale – und genießen Sie jeden Bissen ganz bewusst. So beugen Sie Süßattacken vor. 
 Probieren Sie Kaugummi in verschiedenen Geschmacksrichtungen. So können Sie Ihrer Nasch-Lust kalorienarm und „ohne Reue“ nachgehen. 
 Knackige Rohkost (Möhren, Chicorée, Paprika, Champignons) mit würzigem Dip sind eine leckere, kalorienarme Knabber-Variante.
 Kaufen Sie gezielt wenige, aber verschiedene Süßigkeiten ein. Denn: Abwechslung erfreut Ihre Geschmacksnerven. Kaugummi als Ihr Helfer beim Gewichtsmanagement sollte dabei nicht fehlen.


Teil C: Droht Ihnen das „Versorger-Dilemma“?

1.  Welche Einstellung ist für Sie typisch?

     A Ich koche für meine Familie gern – fast täglich.                 5    
     B Fertiggerichte, Fastfood – so entlaste ich mich häufig.        1   
     C Ich erwarte, dass meine „Lieben“ in der Küche mithelfen.  3
     
2.  Zubereiten, kochen, backen – wie verhalten Sie sich dabei?
    A Ich teste die Würze – nasche aber nicht.                             0
    B Ich probiere öfter wie’s schmeckt – weil’s mir schmeckt.      5   
    C Steigt mir leckerer Duft in die Nase, nasche ich manchmal.  3

 
 
    A Aufessen – wenn es nicht zu viel ist.                         5
    B Für die nächste Mahlzeit aufbewahren, einfrieren.      2
    C Entsorgen, weil’s aufgewärmt nicht schmeckt.           0

4.    Sie richten eine Feier aus. Wie verwöhnen Sie Ihre Gäste?
    A Ich lasse ein kaltes Buffet kommen und koche noch etwas.     3
    B Ich lasse verwöhnen – in einer Gaststätte.                             0
    C Ich koche und backe, „zaubere“ die tollsten Gerichte.             5

5.    Sie haben schon gegessen – Ihr Partner (bzw. die
    Kinder) kommen nach Hause. Was ist für Sie typisch?
    A Ich leiste ihm (bzw. ihnen) Gesellschaft.                        0
    B Ich setze mich dazu, nehme vielleicht ein „Häppchen“.    3
    C Ich nehme mir einen Teller – und esse noch einmal mit.  5

6.    Sie richten einen Kindergeburtstag aus. Was ist Ihnen
    dabei besonders wichtig?

    A Alle Kinder sollen rundum satt werden.                              5
    B Fantasievolle Spiele, natürlich auch ein paar Leckereien.     2
     C Essen ist zweitrangig – die Kinder sollen sich austoben.      0

Auswertung Teil C

Ihre Punktzahl: …..

Bis 10 Punkte: Wenn Sie die Mahlzeiten für Ihre Familie zubereiten, haben Sie vor
allem die Gaumenfreuden Ihrer Lieben im Sinn. Sie sind die „Managerin“ der Küche, keine „Vorkosterin“. So fällt es Ihnen leicht, den duftenden Verführungen auf den Kochplatten zu widerstehen. Bewundernswerte Disziplin – Glückwunsch!

11 bis 20 Punkte: Kochen, braten, backen – da werden alle Sinne angeregt. Insbesondere Auge und Nase. Verständlich, dass Sie dann nicht immer widerstehen können: Hier mal kosten – da ein bisschen naschen. Warum nicht? Schließlich haben Sie    bei der Küchenarbeit Ihre kleinen Kalorien-Sünden voll im Griff.

 
Ab 21 Punkte: Ihnen droht das „Versorger-Dilemma“.
Das leibliche Wohl Ihrer Lieben liegt Ihnen sehr am Herzen. Falls Sie nicht nur Ihren Schatz, sondern auch Kinder versorgen müssen, sind Sie vollends in Ihrem Element. Die Küche ist Ihr Reich – der Kochlöffel Ihr Zepter. Da wird engagiert gebraten, gekocht und gebacken. Natürlich müssen Sie abschmecken, ob die Würze stimmt. Doch genau hier liegt Ihr Dilemma: Wenn Ihnen der Duft der Köstlichkeiten in die Nase steigt, könnten Sie schwach werden. Hier noch ein Stückchen Fleisch, dort ein weiteres Löffelchen Soße – und schon wird Ihr Kalorienkonto beiläufig belastet. Nach den Mahlzeiten sitzen Sie erneut in der Klemme: Wohin mit den Resten? Wegwerfen ist zu schade, Aufbewahren lohnt nicht. Also: Sie essen, was übrig bleibt – obwohl Sie eigentlich schon satt sind. Da in Ihrer Küche also eine heimliche Kalorienfalle lauert, besteht die Gefahr, dass Sie allmählich „rundlicher“ werden könnten.      

7 goldene Tipps gegen die „Versorgungsfalle“ 
 Kalkulieren Sie genauer, wie viel Ihre Familie erfahrungsgemäß isst.
 Achten Sie beim Abschmecken auf die Mengen, die Sie zu sich nehmen. Und:   Prüfen Sie, ob Sie wirklich nur probieren – oder naschen.
 Kauen Sie beim Kochen Kaugummi! So ist Ihr Mund „besetzt“ – überflüssige  Kalorien bleiben draußen. Beim finalen Abschmecken können Sie ihn herausnehmen.
 Kleinere Portionen auf dem Teller werden meist aufgegessen. Nachschlag ist sinnvoller als „Resteverwertung“.
 Viele Reste lassen sich für die nächste Mahlzeit aufbewahren oder einfrieren.    Was dann noch übrig bleibt, besser entsorgen als aufessen.
 Wissenschaftlich erwiesen: Kaugummi vor den Mahlzeiten zügelt den Appetit.    Ihr Verlangen nach „Probierhäppchen“ wird gebremst – und Sie essen weniger.
 Kaugummi nach den Mahlzeiten kann auch für Kinder sinnvoll sein: Die zahngesunde und konzentrationsfördernde Wirkung des Kaugummikauens helfen beim Start in den Nachmittag, z. B. bei den Hausaufgaben.


Teil D: Sind Sie ein Stress- und Frust-Esser?

1.  Können Sie den Ausdruck „satt und froh“ nachvollziehen?
    A Ja – essen beruhigt meine Nerven.                                      5
    B Nein – ein voller Magen hebt meine Stimmung nicht.             1
    C Manchmal – wenn mir etwas besonders geschmeckt hat.       3
     
 
2.  Ertappen Sie sich spät abends oder nachts dabei,
     dass Sie den Kühlschrank „plündern“?
    A Nein – das könnte mir nie passieren.      0
    B Ja – das mache ich sogar öfter.              5   
    C Nur, wenn ich großen Stress hatte.         3

3.  Sie haben sich so richtig geärgert. Wie reagiert
     Ihr Magen?
     A Er fühlt sich leer an – ich bekomme Hunger.           5        
     B Er drückt – Ärger verschlägt mir den Appetit.          0   
     C Mal bekomme ich Hunger, mal bin ich appetitlos .    3

4.    Wie fühlen Sie sich, wenn Sie beim Essen so richtig
    „zugeschlagen“ haben?

    A Ich ärgere mich etwas über meinen „Kontrollverlust“.      3
    B Ich habe ein total schlechtes Gewissen.                          5
    C Vielleicht übersättigt – aber nicht unwohl.                       0

5.    Angenommen, Sie haben ein, zwei Kilo zugenommen
     – woran liegt’s vor allem?

    A Ganz einfach: zu viele Kalorien – zu wenig Bewegung.     0
    B Ich konnte mich beim Essen nicht beherrschen.               3
    C Ich habe mehr gegessen, weil ich nervös war.                 5

6.    Legen Sie während einer Mahlzeit gern eine Pause ein?
    A Ja – und dabei beobachte ich, ob ich schon satt bin.    0
    B Nein – ich esse lieber zügig.                                      5
    C Nur zwischen den einzelnen Gängen.                        3

 
Auswertung Teil D

Ihre Punktzahl: …..
Bis 10 Punkte: Auch wenn Ihr Leben mal in Turbulenzen gerät, gehen Sie nicht gleich zum Kühlschrank, um Ihre Seele zu besänftigen. Sie kennen gesündere Strategien, um innere Spannungen abzubauen. Deshalb ist Ihr Essverhalten von Stress und Frust weitgehend unabhängig.

11 bis 20 Punkte: Frust und Stress gehen nicht spurlos an Ihnen vorüber. Sie brauchen dann ein Ventil, um sich abzureagieren. Vielleicht erhöht sich Ihr Bewegungsdrang – das wäre durchaus gesund. Manchmal verstärkt sich auch Ihr Appetit. Eine solche „Frustmahlzeit“ sollten Sie sich aber ohne Reue gönnen. 

Ab 21 Punkte: Sie sind ein Stress- und Frust-Esser.
Ihr Seelenleben ist ziemlich unstet: Mal sind Sie umgänglich und ausgeglichen, mal gestresst und „gefrustet“. Das liegt nicht zuletzt an den alltäglichen Anforderungen, die Sie in Job und Familie bewältigen müssen. Aber manchmal fehlt Ihnen auch die nötige Ruhe, um Probleme gelassen zu nehmen. Ein bewegtes Innenleben kostet natürlich viel Kraft. So ist es verständlich, dass Sie Ihren Stress und Frust nicht nur seelisch, sondern auch körperlich wahrnehmen – vor allem im Magen. Allerdings: Sie verspüren kein Kneifen oder Drücken, sondern einfach nur Hunger. Damit hat Ihr Unterbewusstsein einen Weg gefunden, wie Sie Ihre inneren Spannungen vorübergehend lindern können: durch einen – mitunter wahllosen – großzügigen Griff in den Kühlschrank. Sind Sie dann satt, ist zunächst auch Ihre Seele froh. Doch oft folgen bald Gewissensbisse, weil Sie wieder einmal Ihr Kalorienkonto überzogen haben.

7 goldene Tipps gegen Stress und Frust
 Lernen Sie, positiv zu denken. Pessimismus führt zwangsläufig zu Frust.
 Kaugummikauen kann Ihnen helfen, innere Spannungen abzubauen.
 Schlucken Sie Ihren Ärger nicht hinunter – äußern Sie, was Ihnen nicht passt.
 Sprechen Sie mit einem guten Freund oder einer guten Freundin über Ihren Stress - das kann entlasten.
 Sagen Sie nicht „ja“, wenn Sie „nein“ meinen. Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein. 
 Verwandeln Sie Ihre innere Unruhe in gezielte Bewegungen: Sport, Aerobic,    vielleicht auch Judo. So verbrauchen Sie viele Kalorien.
 Legen Sie grundsätzlich ein Päckchen Kaugummi neben den Kühlschrank. So können Sie Ihren Stress- und Frust-Hunger kalorienfreundlich überbrücken.

 
Ihr Testprofil
30     
25    hoch
20   
15    mittel
10   
  0    niedrig
                       A: Bewegungsmuffel     B: „Naschkatze“     C: „Versorgerin“     D: Stress-Frust-Esser


Tragen Sie hier Ihre vier Testergebnisse ein. So erkennen Sie auf einen Blick Ihre
„Gewichtsfallen“.



Dieser Test wurde unter fachlicher Beratung von Dr. Arnd Stein, Psychologe und Autor, erstellt