Vegetarier Veganer, Lacto–Vegetarier und Ovo–Lacto-Vegetarier
Vegetarier Veganer, Lacto–Vegetarier und Ovo–Lacto-Vegetarier
Vegetarische Ernährung( inspirierende Quelle: "Ernährungslehre und Diätik" von Horst Spegg)
Die vegetarische Ernährung besteht ausschließlich oder vorwiegend aus Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft. Es gibt drei Gruppen von Vegetariern:
- Veganer (strenge VegetarierDiese lehnen nicht nur Fleisch, Wurst und Fisch, sondern auch Eier, Milch, Milchprodukte und Honig ab. Ihre Ernährungsweise ist, falls bei der jeweiligen Person keine ernährungswissenschaftlichen Kenntnisse vorhanden sind, mit erheblichen Risiken verknüpft. Es kann zur Mangelversorgung an Proteinen, an bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen kommen.
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Auf keinen Fall darf sich die Kost des Veganers auf wenige pflanzliche
Lebensmittel beschränken, sondern muss eine breite Palette an Vegetabilien
umfassen, insbesondere dürfen Hülsenfrüchte (vorallem Sojabohnen), Nüsse
und andere Samenfrüchte nicht fehlen.
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Eine hierher gehörende Untergruppe sind die Rohköstler, die ebenfalls
nur pflanzliche Nahrungsmittel und diese nur in rohem Zustand zu sich
nehmen.
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Insgesamt: Die Ernährung des Veganers ist ungesund.
- Lacto–Vegetarier und Ovo–Lacto-Vegetarier
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Meiden wie die Veganer Fleisch, Wurst und Fisch, akzeptieren jedoch
Milch und Milchprodukte, die Ovo – Lacto – Vegetarier zusätzlich auch
Eier. Diese Ernährungsweise führt, bei entsprechend vielfältiger und
sorgfältiger Auswahl der Lebensmittel , nicht zu Mangelerscheinungen
und ist empfehlenswert. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben,
dass insbesondere die ovo-lacto-vegetarische Kost eine Reihe von Vorzügen
besitzt und damit eine echte Alternative darstellt zu unserer weit verbreiteten
fehlerhaften Wohlstandskost. Die Vorzüge bestehen hauptsächlich in folgenden
Punkten:
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- Die Relation der Grundnährstoffe verschiebt sich zugunsten der polymeren Kohlenhydrate bei gleichzeitiger starker Verringerung der Fettaufnahme. Damit nähert sich die vegetarische Ernährung der weltweit empfohlenen „günstigen biologischen Korrelation“.
- Die Nahrung ist reich an Ballaststoffen.
- Durch die Kombination von pflanzlichen Proteinen mit den Eiweißstoffen aus Eiern und Milch enthält die vegetarische Ernährung Proteine hoher biologischer Wertigkeit und ist nicht schlechter als die Proteinzufuhr beim Normalköstler.
- Die Nahrung des Vegetariers ist arm an Cholesterol, Purinen und gesättigten Triglyceriden, dafür aber reich an Phytosterolen und essentiellen Fettsäuren. Der P/S-Quotient liegt hoch.
- Es erfolgt eine reichliche Kalium- und geringe Natriumzufuhr.
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Diese Pluspunkte vegetarischer Ernährung bringen eine Reihe positiver
Effekte auf die Gesundheit mit:
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- Die Konzentrattion der Blutlipide (Cholesterol und Triglyceride) ist bei Vegetariern niedrig. Dies bedingt eine geringere Neigung zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Bluthochdruck. Für Hypertoniker und Personenmit einem zu hohen Fettgehalt im Blut ist die vegetarische Lebensweise die sinnvollste diätische Maßnahme.
- Der hohe Ballaststoffgehalt der Nahrung hat regelmäßigen Stuhlgang zur Folge.Divertikel, Hämorrhoiden, Dickdarmkrebs und Gallensteine finden sich bei den Vegetarien selten.
- Vegetarier sind selten übergewichtig, meist idealgewichtig.
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Der Nachteil vegetarischer Ernährung besteht darin, dass der Bedarf
an Eisen, Calcium, Vitamin D und Vitamin B12 nicht immer ausreichend
gedeckt wird. Aber selbst in Fällen von Minderversorgung zeigen Vegetarier
im allgemeinen keine Mangelerscheinungen. Nicht geeignet und streng
abzulehnen ist eine vegetarische oder „alternative“ Ernährung im Säuglingsalter.
- Pudding-Vegetarier
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Sie ernähren sich mit verarbeiteten, erhitzten und gekochten pflanzlichen
(Fertig-)Produkten. Hierbei kommt es rasch zu Mangelerscheinungen. Diese
Art sich zu ernähren ist abzulehnen.
