Täglicher Wasserbedarf


Autor: Dr. Kurt A. Moosburger - Quelle: http://www.dr-moosburger.at/

Auf Grund einer maschinellen Konvertierung kann diese Darstellung (noch) vom Original abweichen


WIEVEL SOLL MAN TRINKEN?
Was den täglichen Wasserbedarf betrifft, lässt sich nahezu ein Wettrüsten in den
allgemeinen Empfehlungen beobachten. Es werden teilweise mehrere Liter pro Tag
gefordert. Das ist völlig irrational, denn übermäßig hohe Trinkmengen haben keine
nachweislichen Vorteile für den Organismus. Überschüssiges Wasser wird über die Nieren
ausgeschieden. Als Folge wird der Urin schwächer konzentriert, und die Ausscheidung
erhöht. Eine effizientere “Entgiftung“ findet dadurch aber nicht statt.
Die tägliche Flüssigkeitsbilanz beträgt unter Normalbedingungen ca. 2.5 Liter. Geht man von ca. 300ml Oxidationswasser, welches bei Verbrennungsprozessen im Körper entsteht (Verbrennung von Fettsäuren und von Glukose, siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT ), und von ca. 700ml Wasser, die mit fester Nahrung aufgenommen werden, aus, müssen also noch ca. 1.5 Liter getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz auszugleichen. Alkohol- und koffeinhaltige Getränke dürfen nicht nur, sondern sollen auch in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet werden, wenn auch nur zum Teil (Faustregel: ca. die Hälfte),
weil sie - v.a. in größerer Menge - diuretisch (harntreibend) wirken. Man kann es auch so handhaben, dass man zum Kaffee oder Bier usw. ein Glas Wasser dazu trinkt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Flüssigkeitsaufnahme über die
körpereigene Durstregulation gut funktioniert. Lediglich Menschen, die in heißen Klimazonen leben sowie Risikopatienten für Nierensteine und Patienten mit Niereninsuffizienz im Anfangsstadium wird empfohlen, über den Durst zu trinken .
Eine Ausnahme bildet der Sport, insbesondere der Ausdauersport, bei dem bedingt durch die Wärmeregulation große Flüssigkeitsmengen mit dem Schweiß verloren gehen. Bis das Durstempfinden einsetzt, ist die Leistungsfähigkeit schon herabgesetzt. Es wird daher empfohlen, während schweißtreibender sportlicher Betätigung in regelmäßigen Abständen kleine Mengen zu trinken, um einer Dehydratation (“Austrocknung“ durch Verlust an Körperwasser) vorzubeugen. Die Zusammensetzung des Getränks soll zweckmäßig sein, sprich einen entsprechenden Kohlenhydrat- sowie Natrium (bzw. Salz-)gehalt aufweisen.


Bitte bewerte uns:
Darüber hinaus soll schon vor der Belastung ein viertel bis ein halber Liter getrunken
werden. Während intensiver körperlicher Arbeit liegt der Flüssigkeitsverlust bei 1 bis 1,5 Liter pro Stunde (manchmal sogar noch höher, wenn es heiß oder schwül ist). Dieser wird idealerweise alle zehn bis fünfzehn Minuten durch Trinken kleinerer Mengen von 200 bis 300
Millilitern ausgeglichen
[siehe TRINKEN IM SPORT]
Weitere Links:
http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/full/328/7438/499
http://sportsmedicine.about.com/b/a/069174.htm
Dr. Kurt A. Moosburger
www.dr-moosburger.at
Hall, im Juni 2004

 

 

Autor: Dr. Kurt A. Moosburger
Kurt A. Moosburger
Facharzt für Innere Medizin
Sportmedizin - Ernährungsmedizin
6060 Hall i.T., Thurnfeldgasse 14
http://www.dr-moosburger.at

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Was den täglichen Wasserbedarf betrifft, lässt sich nahezu ein Wettrüsten in den
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gefordert. Das ist völlig irrational, denn übermäßig hohe Trinkmengen haben keine
nachweislichen Vorteile für den Organismus. Überschüssiges Wasser wird über die Nieren
ausgeschieden. Als Folge wird der Urin schwächer konzentriert, und die Ausscheidung
erhöht. Eine effizientere “Entgiftung“ findet dadurch aber nicht statt.
Die tägliche Flüssigkeitsbilanz beträgt unter Normalbedingungen ca. 2.5 Liter. Geht man von ca. 300ml Oxidationswasser, welches bei Verbrennungsprozessen im Körper entsteht (Verbrennung von Fettsäuren und von Glukose, siehe DIE MUSKULÄRE ENERGIEBEREITSTELLUNG IM SPORT ), und von ca. 700ml Wasser, die mit fester Nahrung aufgenommen werden, aus, müssen also noch ca. 1.5 Liter getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz auszugleichen. Alkohol- und koffeinhaltige Getränke dürfen nicht nur, sondern sollen auch in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet werden, wenn auch nur zum Teil (Faustregel: ca. die Hälfte),
weil sie - v.a. in größerer Menge - diuretisch (harntreibend) wirken. Man kann es auch so handhaben, dass man zum Kaffee oder Bier usw. ein Glas Wasser dazu trinkt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Flüssigkeitsaufnahme über die
körpereigene Durstregulation gut funktioniert. Lediglich Menschen, die in heißen Klimazonen leben sowie Risikopatienten für Nierensteine und Patienten mit Niereninsuffizienz im Anfangsstadium wird empfohlen, über den Durst zu trinken .
Eine Ausnahme bildet der Sport, insbesondere der Ausdauersport, bei dem bedingt durch die Wärmeregulation große Flüssigkeitsmengen mit dem Schweiß verloren gehen. Bis das Durstempfinden einsetzt, ist die Leistungsfähigkeit schon herabgesetzt. Es wird daher empfohlen, während schweißtreibender sportlicher Betätigung in regelmäßigen Abständen kleine Mengen zu trinken, um einer Dehydratation (“Austrocknung“ durch Verlust an Körperwasser) vorzubeugen. Die Zusammensetzung des Getränks soll zweckmäßig sein, sprich einen entsprechenden Kohlenhydrat- sowie Natrium (bzw. Salz-)gehalt aufweisen.


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Darüber hinaus soll schon vor der Belastung ein viertel bis ein halber Liter getrunken
werden. Während intensiver körperlicher Arbeit liegt der Flüssigkeitsverlust bei 1 bis 1,5 Liter pro Stunde (manchmal sogar noch höher, wenn es heiß oder schwül ist). Dieser wird idealerweise alle zehn bis fünfzehn Minuten durch Trinken kleinerer Mengen von 200 bis 300
Millilitern ausgeglichen
[siehe TRINKEN IM SPORT]
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